Camper Service

Datenschutzerklärung

Stand: 30. September 2026

Kurz gesagt: Die App Camper Service hat kein Konto und keinen eigenen Server. Dein Standort wird nur auf deinem Gerät verarbeitet. Die kostenlose Version zeigt Anzeigen von Google, nie personalisiert; ob Google dafür etwas auf deinem Gerät speichern darf, entscheidest du in einem Einwilligungsdialog. Eine Nutzungsstatistik zählt, welche Funktionen benutzt werden; sie läuft ab dem ersten Start und lässt sich in den Einstellungen abschalten. Außerdem gehen Daten an andere Anbieter, wenn die App Kartenkacheln von Apple lädt oder wenn du selbst etwas antippst, das eine andere App oder Website öffnet. Die Einzelheiten stehen unten.

Verantwortlicher

Yannick Wippert
Bürklin-Wolf-Straße 3
67157 Wachenheim an der Weinstraße
E-Mail: kontakt@camper-service.app

Teil A — Website camper-service.app

Hosting und Server-Protokolle

Die Website wird bei Firebase Hosting gehostet, einem Dienst der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Beim Abruf einer Seite werden dort automatisch Zugriffsdaten protokolliert: IP-Adresse, Zeitpunkt der Anfrage, aufgerufene Adresse, übertragene Datenmenge, Verweisadresse sowie Browser- und Betriebssystemkennung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im technischen Betrieb und in der Abwehr von Angriffen. Die Daten werden nicht mit anderen Quellen zusammengeführt und nicht zur Auswertung des Nutzungsverhaltens verwendet.

Mit Google ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Eine Übermittlung in die Vereinigten Staaten kann nicht ausgeschlossen werden; sie stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission.

Kontakt per E-Mail

Wenn du mir schreibst, verarbeite ich deine Angaben, um die Anfrage zu beantworten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn es um die App oder einen Kauf geht, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Nachricht bleibt gespeichert, solange sie für die Bearbeitung nötig ist oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen bestehen. Der Mailversand erfolgt über OVH SAS, 2 rue Kellermann, 59100 Roubaix, Frankreich.

Was auf der Website nicht stattfindet

  • Keine Cookies und keine vergleichbare Speicherung im Browser.
  • Keine Reichweitenmessung, keine Analyse, kein Tracking.
  • Keine Inhalte Dritter — Bilder werden vom eigenen Server ausgeliefert, Schriften kommen von deinem Gerät, externe Ressourcen werden nicht nachgeladen.
  • Kein Kontaktformular, kein Newsletter, keine Registrierung.

Teil B — App Camper Service für iPhone

Grundsatz

Die App hat kein Benutzerkonto und keinen eigenen Server. Sie fragt weder Namen noch Anschrift oder Kontaktdaten ab und enthält kein Absturz-Reporting von Drittanbietern. Von anderen Anbietern nutzt sie zwei Bibliotheken von Google: das Mobile Ads SDK für die Anzeigen in der kostenlosen Version und Firebase Analytics für die Nutzungsstatistik — beide haben unten einen eigenen Abschnitt. Die App fragt nicht nach der Erlaubnis, dich App-übergreifend zu tracken, und hat daher keinen Zugriff auf die Werbe-ID deines iPhones (IDFA).

Die Stationsdaten sind in der App enthalten. Für die Suche nach der nächsten Station fragt die App nichts im Netz ab.

Standort

Die App nutzt deinen Standort, um Entfernung und Richtung zu den Stationen zu berechnen, und für den Richtungspfeil zusätzlich den Kompass und, während der Fahrt, deine Bewegungsrichtung. Sie fragt den Standort nur ab, solange du sie benutzt („Beim Verwenden der App“), nicht im Hintergrund. Der Standort wird nur im Arbeitsspeicher deines Geräts verarbeitet, weder gespeichert noch an mich oder andere übertragen — gemerkte Plätze enthalten die Koordinate des Platzes, nicht deine.

Die App greift auf den Standort nur zu, wenn du es im Dialog von iOS erlaubst (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Du kannst die Erlaubnis jederzeit unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste widerrufen. Die Karte bleibt dann nutzbar, die Liste „In der Nähe“ nicht.

Einstellungen auf dem Gerät

Deine Filter, der gewählte Modus, der zuletzt geöffnete Tab und ob du im Einwilligungsdialog für Werbung schon geantwortet hast, werden lokal auf dem Gerät gespeichert, damit die App beim nächsten Start so aussieht wie zuletzt und dich nicht erneut fragt. Diese Angaben verlassen das Gerät nicht. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, weil die Speicherung für die von dir gewünschte Funktion unbedingt erforderlich ist.

Gemerkte Plätze

Welche Plätze du dir merkst und was du dazu notierst, sehe ich nicht. Die Liste geht an keinen Server von mir. Sie liegt auf deinem Gerät und, wenn du bei iCloud angemeldet bist, in deinem eigenen iCloud-Konto.

Merkst du dir einen Platz, speichert die App seine Kennung aus OpenStreetMap, den Namen, die Koordinate, die Art des Eintrags und deine Notiz. Dazu kommt, wann du ihn gemerkt und wann du die Notiz zuletzt geändert hast. Bist du bei iCloud angemeldet, legt die App dieselbe Liste zusätzlich in Apples iCloud-Schlüssel-Wert-Speicher ab. So übersteht sie das Löschen der App und steht auf deinen anderen Geräten mit derselben Apple-ID bereit. Ohne iCloud-Anmeldung bleibt alles ausschließlich auf dem Gerät. Für iCloud gilt die Datenschutzerklärung von Apple.

Was in die Notiz gehört: Angaben zum Platz. Die App verschlüsselt die Liste nicht zusätzlich, auf dem Gerät schützt sie nur die Verschlüsselung von iOS, und in iCloud ist sie nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Schreib deshalb keine Gesundheitsdaten, keine Zugangsdaten und nichts Persönliches über andere Menschen hinein.

Rechtsgrundlage für das Speichern auf dem Gerät ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, weil die Speicherung für die von dir gewünschte Funktion unbedingt erforderlich ist. Für die Kopie in deinem iCloud-Konto ist es Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil sie Teil dieser Funktion ist.

Wieder loswerden: Entfernst du einen Platz in der App, verschwindet er auf dem Gerät und in iCloud. Damit ein anderes Gerät ihn nicht zurückholt, bleiben nur seine Kennung aus OpenStreetMap und der Zeitpunkt des Entfernens stehen, für die letzten 200 entfernten Plätze. In den iOS-Einstellungen kannst du iCloud für Camper Service unter deinem Namen → iCloud ausschalten; dann legt die App nichts mehr in iCloud ab. Löschst du die App, verschwindet nur die Kopie auf dem Gerät, die Liste in iCloud bleibt. Willst du sie ganz loswerden, entferne die Plätze vorher in der App.

Werbung (Google AdMob)

Die kostenlose Version zeigt Anzeigen an zwei Stellen: in der Ergebnisliste „In der Nähe“ und in der Detailansicht eines Platzes, jeweils eine, gekennzeichnet als „Anzeige“. Auf der Karte, im Kartenblatt, in CarPlay, im Widget, bei den gemerkten Plätzen und als Vollbild erscheint keine Werbung. Mit dem Kauf der Vollversion verschwinden die Anzeigen, und die App lädt keine mehr. Anbieter ist die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Google ist für die Auslieferung der Anzeigen selbst verantwortlich; für mich gelten die Google Ads Controller-Controller Data Protection Terms.

Einwilligungsdialog

Wo es gesetzlich vorgeschrieben ist, etwa im Europäischen Wirtschaftsraum und im Vereinigten Königreich, fragt die App über Googles Einwilligungsdialog (User Messaging Platform, eine nach dem IAB Transparency & Consent Framework zertifizierte Plattform) nach deiner Einwilligung. Der Dialog erscheint nicht beim Start, sondern erst, wenn die Anzeige zum ersten Mal sichtbar wird. Vorher lädt die App keine Anzeigen. Du kannst die App ohne Einwilligung vollständig nutzen.

  • Mit Einwilligung darf Google Informationen auf deinem Gerät speichern und auslesen, um Anzeigen auszuliefern, ihre Einblendung zu messen, Betrug zu erkennen und die Häufigkeit zu begrenzen. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
  • Ohne Einwilligung erhältst du „eingeschränkte Anzeigen“: Google speichert und liest nichts auf deinem Gerät und wählt die Anzeige nur nach dem Zusammenhang aus. Für Auslieferung und Missbrauchserkennung verarbeitet Google dabei weiterhin technisch nötige Daten wie die IP-Adresse. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der Finanzierung der kostenlosen Version.

In beiden Fällen fordert die App ausdrücklich nicht personalisierte Anzeigen an: Google wählt sie nicht nach deinen Interessen oder deinem bisherigen Verhalten aus und bildet dafür kein Profil. Die App übergibt Google deinen Standort nicht; aus der IP-Adresse kann Google aber den ungefähren Ort ableiten.

Welche Daten Google erhält

IP-Adresse, Angaben zu Gerät und System (etwa Modell, iOS-Version, Sprache), die Kennung der App sowie Informationen zur Anzeige und ob du sie antippst; mit Einwilligung zusätzlich Kennungen, die im Gerätespeicher abgelegt werden. Deine Antwort im Dialog speichert Googles Plattform als Einwilligungsnachweis auf dem Gerät. Google kann Daten in die Vereinigten Staaten übermitteln; die Google LLC ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Wie Google Daten aus Apps seiner Partner verwendet, beschreibt Google unter policies.google.com/technologies/partner-sites, allgemein in der Datenschutzerklärung von Google. Von Google erhalte ich nur zusammengefasste Berichte, etwa wie oft Anzeigen eingeblendet und angetippt wurden.

Einwilligung ändern

Du kannst deine Entscheidung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft ändern oder widerrufen: im Info-Tab unter Einstellungen → Werbeeinstellungen. Wer keine Anzeigen sehen möchte, kann sie mit der Vollversion abschalten. Tippst du auf eine Anzeige, öffnet sich das Angebot des Werbetreibenden, etwa eine Website oder der App Store; dort gelten dessen Datenschutzhinweise.

Nutzungsstatistik

Die App zählt ab dem ersten Start, welche Bildschirme und Funktionen benutzt werden, bis du das abschaltest. Der Schalter sitzt im Info-Tab unter Einstellungen → „Nutzungsstatistik“. Schaltest du ihn aus, wird nichts mehr erhoben, und der bisherige Zufallsschlüssel dieses Geräts wird verworfen. Dafür nutze ich Firebase Analytics von Google.

Was gezählt wird

  • Welche Bildschirme du öffnest, dazu App-Starts, Aktualisierungen und das Löschen der App.
  • Ob CarPlay und das Widget benutzt werden, ob ein Siri-Kurzbefehl ausgelöst wurde, ob der Voraus-Modus gestartet wurde, welche Filter du setzt, ob du dir einen Platz gemerkt und ob du „Navigieren“ getippt hast.
  • Ob der Kaufhinweis gezeigt wurde und bei welcher Gelegenheit, und ob daraus ein Kauf wurde.
  • Gerätemodell, iOS-Version und das Land. Das Land leitet Google aus der IP-Adresse ab; die App meldet es nicht.
  • Eine zufällige Kennung dieser App-Installation, die App-Instanz-ID. Sie ist zufällig vergeben und keinem Namen zugeordnet.

Was nicht gezählt wird

  • Kein Standort, weder genau noch ungefähr.
  • Nicht, welchen Platz du dir ansiehst. Dass du eine Detailansicht geöffnet hast, wird gezählt — welche, nicht.
  • Keine Notizen, keine gemerkten Plätze, keine Suchbegriffe.
  • Keine Werbekennung (IDFA) und keine Gerätekennung für Anbieter (IDFV). Einen Dialog zum App-übergreifenden Tracking gibt es nicht.
  • Die Statistik ist nicht mit dem Werbekonto verknüpft: Werbeerlöse und Nutzungsdaten kommen nicht zusammen. Das ist so entschieden.

Empfänger, Aufbewahrung, Rechtsgrundlage

Empfänger ist die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland; verarbeitet wird auch durch die Google LLC in den Vereinigten Staaten, die nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist. Google löscht die Daten nach 14 Monaten. Wie Google mit ihnen umgeht, steht in der Datenschutzerklärung von Google.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Mein berechtigtes Interesse ist zu erkennen, welche Funktionen benutzt werden, um die App weiterzuentwickeln. Du kannst dieser Verarbeitung jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO) — dafür ist der Schalter da.

Karten von Apple

Die Karte im Tab „Karte“ und der kleine Kartenausschnitt zur nächsten Station werden mit Apple MapKit dargestellt. Dafür lädt dein Gerät Kartenkacheln von Servern der Apple Inc. bzw. der Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland. Apple erhält dabei deine IP-Adresse und den angefragten Kartenausschnitt. Weil dieser Ausschnitt meist deine Umgebung zeigt, lässt er Rückschlüsse auf deinen ungefähren Aufenthaltsort zu.

Apple verarbeitet diese Daten nach seinen eigenen Datenschutzbestimmungen. Rechtsgrundlage für die Einbindung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Eine Karte ist für eine App, die Orte zeigt, naheliegend, und MapKit ist der Kartendienst des Betriebssystems, das du ohnehin nutzt. Ohne Netz lädt die App keine Kacheln; Liste, Pfeil und Details funktionieren trotzdem.

Navigation mit anderen Apps

Wenn du auf „Navigieren“ tippst und Apple Karten, Google Maps oder Waze wählst, übergibt die App die Koordinaten der Station an diese App — oder, falls sie nicht installiert ist, an deren Website im Browser. Ab da gelten die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters: Apple bei Apple Karten, Google bei Google Maps und Waze. Ich erhalte davon nichts. Die Übergabe geschieht nur, wenn du sie auslöst.

Websites, Telefon und OpenStreetMap

  • Website eines Betreibers: Tippst du darauf, öffnet sich die Seite in einem Browserfenster innerhalb der App. Der Betreiber dieser Website erhält dabei die üblichen Verbindungsdaten; es gelten seine Datenschutzhinweise.
  • Telefonnummer: Ein Tipp übergibt die Nummer an die Telefon-App deines Geräts.
  • „Fehler melden“: öffnet openstreetmap.org im Browser. Was du dort eingibst, verarbeitet die OpenStreetMap Foundation nach ihrer Datenschutzerklärung. Hinweise auf OpenStreetMap sind öffentlich sichtbar.
  • Koordinaten kopieren: legt die Koordinaten in die Zwischenablage. Die App liest die Zwischenablage nicht.

App Store

Download und Updates laufen über den App Store der Apple Distribution International Ltd. Apple verarbeitet dabei Daten in eigener Verantwortung, etwa deine Apple-ID. Ich erhalte von Apple nur zusammengefasste Zahlen wie Downloads je Land, die keinen Rückschluss auf einzelne Personen zulassen. Hast du in iOS „Mit App-Entwicklern teilen“ aktiviert, stellt Apple mir außerdem Absturzberichte und Nutzungsstatistiken ohne Namen oder Apple-ID bereit. Das steuerst du unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Analyse & Verbesserungen.

In-App-Kauf

Den Kauf der Vollversion wickelt Apple ab. Er entfernt die Anzeige und schaltet die in der App genannten Funktionen frei. Zahlungsdaten und deine Apple-ID sehe ich nicht. Die App prüft auf dem Gerät anhand der von Apple signierten Kaufbelege, ob die Vollversion freigeschaltet ist; dafür gibt es keinen eigenen Server. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21) — der Nutzungsstatistik widersprichst du mit dem Schalter in den Einstellungen. Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen: die für Werbung direkt in der App unter Werbeeinstellungen, die für den Standort in den iOS-Einstellungen. Ansonsten wende dich an die oben genannte Adresse. Daten, die Google für Anzeigen verarbeitet, liegen bei Google; Auskunft dazu gibt Google selbst.

Außerdem kannst du dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz.